GOLF TIME 2-2017

TRAINING | SCHWUNGSTUDIE

Tiger steht im Verhältnis zu früheren Schwüngen deutlich aufrechter im Set-up. Dies ist rückenschonender als in seiner Anfangszeit.

Im ersten Teil seiner Rückschwungbewegung rotiert Tiger seinen Oberkörper mehr nach rechts und nimmt seine Arme nahezu unverändert zur Ansprechposition mit. Die Hände befinden sich leicht unterhalb des Schlägers.

Im weiteren Verlauf fängt Tiger an, den Schläger aus seinen Handgelenken heraus leicht steil abzuwinkeln.

Ute ni cullaut que eat ent, cum alis pos cuptiae et ex enempos ut magnihic te pre sed mo quate restorro diam, ulpa con rer- roreped milla quid ulpa plit, eveles. Hi r erkennen wir gut, wie Tigers Schläger früh nach links rotiert und doch nach rechts schwingt. Seine Schultern sind um einiges flacher als früher.

Jetzt sehen wir die größte Veränderung: Tigers rechte Schulter ist hier sehr weit hinten, dies bringt ihn in sein neugewolltes, hohes Finish. Ich hoffe, seine angespannte Gesichtsmuskulatur hat nichts mit seinen physischen Beeinträchtigungen zu tun.

Tiger erzeugt mit seinem Hybrid kein Divot. Auch das ist eine Veränderung, da er früher deutlich direkter auf den Ball schlug. Laut Physiotherapeut ist dies schonender für seinen Rücken.

E in Trainer nach dem anderen wurde verbrannt und jeder hatte dabei für sich mit besten Absichten ver- sucht, Tigers Schwung wieder auf Vordermann zu bringen. Jetzt präsentiert sich die ehemalige Nummer 1 der Welt nicht nur körperlich angeschlagen, sondern auch als eine Mixtur aus verschiedensten Bewegungsmustern: Butch Harmon, der Papa-Typ, der definitiv weiß, wie ein Golfschwung funktioniert. Hank Haney, der gerne mal ein Parallelogramm ins Schwungvideo malt. Jean Foley, der Zahlenfreak, der mithilfe von exakten Trackman-Daten den

BEMÜHT… TIGER WOODS Der aktuelle Schwung der ehemaligen Nummer 1 der Welt spricht Bände: Die zahlreichen Trainerwechsel und vor allem Verletzungen haben ihre Spuren hinterlassen.

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