GOLF TIME 4/2026
TIPP 3: KURZSPIEL Fünf Tipps für ein besseres Wedgespiel: Solide Grundlagen, klar definierte Distanzen und spezielle Bounces und Grinds sind für Fitzpatrick die entscheidenden Bausteine für ein präzises Kurzspiel ...
1. SCHMALER STEHEN FÜR MEHR GEFÜHL Bei Pitches wählt Matt einen etwas schmale ren Stand als bei vollen Schlägen. Dadurch erhält er mehr Gefühl und vermeidet einen zu mechanischen Bewegungsablauf. Die grundlegenden Positionen bleiben erhalten, im Mittel punkt steht jedoch das Gefühl für die gewünschte Flugkur ve. Ein leicht nach außen gedrehter vorderer Fuß erleich tert die Rotation durch den Treffmoment. Wichtig: Die Fersen bleiben dabei parallel zur Ziellinie ausge richtet.
2. WENIGER HANDGELENKE FÜR MEHR KONSTANZ Fitzpatrick versucht, beim Pitchen die Handgelenke möglichst wenig einzusetzen. Zu viel Handgelenksarbeit kann die Ausrichtung des Schlägerkopfs verändern – und damit auch Ballflug und Spin. Mit einer Bewegung, bei der die Arme vergleichsweise gestreckt bleiben, lassen sich Treffmo ment und Spin konstanter reprodu zieren. Die Bewegung entsteht vor allem durch die Schulterdre hung: Vom Ziel weg und anschließend wieder durch den Ball.
3. DER RÜCK SCHWUNG BESTIMMT DIE DISTANZ Für unterschiedliche Pitch-Distanzen arbeitet Matt mit fünf schwungs: Hände auf Hüfthöhe, Bauchhöhe, Brusthöhe, Schulter höhe sowie ein voller Rückschwung. Für jede dieser Positionen kennt er bei jedem seiner Wedges exakt die entsprechende Carry-Distanz. Je häufiger diese Positionen trainiert werden, desto besser entwickelt sich automatisch das Gefühl für eine zuverlässige Distanz kontrolle. klar definierten Längen des Rück
4. EIN DRAW- GEFÜHL FÜR MEHR SPIN Je länger der Ball Kontakt mit der Schlagfläche hat, desto mehr Spin lässt sich erzeugen. Viele Golfer versuchen, Backspin zu produzie ren, indem sie den Ball mit einem Schwungpfad von außen nach innen anschneiden. Matt bevorzugt dagegen das Gefühl eines Draws. Dabei attackiert er den Ball von innen, während die Schlagfläche geöffnet – relativ zum Schwungpfad jedoch geschlossen – ist. So lässt sich automatisch zusätzlicher Spin erzeugen.
5. BOUNCE UND GRIND PASSEND WÄHLEN Seit seinem Wechsel ins Profilager verwendet Matt speziell auf sein Spiel abgestimmte Grinds. Dabei ist die hintere Partie des Schläger kopfs abgerundet, sodass das Wedge leichter durch den Boden gleiten kann. Bounce und Grind sind für ihn eine sehr individuelle Angele genheit. Die passende Kombination hilft, den Ball sauber zu treffen, kann technische Schwächen sogar teilweise ausgleichen. Es empfiehlt sich daher, unterschied
liche Varianten auszuprobieren.
GOLF TIME 4-2026 | 75
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