GOLF TIME 5/2019

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DER GOLF TEST

DRIVER ZU SCHNELL

AUSGEBREMST Die R&A führt – gerade bei den Majors, wenn alle namhaften Spieler vertreten sind und die Versuchung auf- grund des möglichen Gewinns am größten ist – stichproben- artig Driver-Tests durch. Dabei wird der COR-Wert (Coefficient of Restitution) gemes-

Moderne Driver werden von den Herstellern haarscharf an der Grenze der Legalität produziert und können aufgrund von ge- ringen Materialveränderungen mit der Zeit diese Grenze über- schreiten. Genau für solche Fälle wer- den die Tests durchgeführt und sollen auch zur Überschreitung des Grenzwerts bei Schauffele geführt haben, der sich über die öffentliche Zurschaustellung be- schwert. „Solche Themen sollten einfach intern geklärt werden.” Vor allem, wenn keine böse Absicht dahinter steckt. „Es gibt 130 potenzielle Betrüger im Feld, die einen non-conforming Driver spielen könnten.“ Daher seien nach Schaufelle nicht Stich- probentests die Lösung, sondern nur eine umfassende Über- prüfung. „Die R&A weiß aber nicht, wie sie das umsetzen soll.“

Ryan Fox aus Neuseeland beantwortet im GOLF TIME- Golf-Test Fragen der etwas anderen Sorte.

sen, der Aufschluss über den Trampo- lin-Effekt gibt.

Einige Male! Zuletzt bei der Dunhill Links war es heftig. Ich hatte den Cut indivi­ duell verpasst, war aber noch im ProAm­ Team aktiv. Mein Partner Shane Warne hatte ebenfalls noch gut einen sitzen, das hat ganz gut gepasst. Wir sind am Ende Fünfter geworden. Ich würde mir Sorgen machen, sollte irgendein Kollege diese Frage mit Nein beantworten. Ja, auf meinem Heimatplatz Royal Auck­ land, als ich noch Amateur war. Mir ge­ lang ein Eagle auf der 17 und ein Birdie auf der 18. Mein Spielpartner hat gar nicht realisiert, was mir gelungen war. Als Amateur habe ich fünf Wecker nicht gehört. Als ich auf dem Golfplatz ange­ kommen war, blieben fünf Minuten bis zur Startzeit. Fünf. Das beste bei einem Turnier in Neuseeland. Zuletzt gelang mir während der Finalrunde der Scottish Open ein HoleinOne. Ich lag unter den besten Zehn und fabrizierte ein Socket in einen Ginsterbusch. Der provisorische Ball war dann im Loch. Es wurde ein nicht ganz gewöhnliches Par. Soweit so gut, bei der Maybank Cham­ pionship im vergangenen Jahr hatte ich zuletzt einen. Ich habe ein Eisen 6 aus 195 Metern verwandelt. Es war ein kurzes Par 5: Holz 3 vom Abschlag, Eisen 6 ins Grün. Ein guter Auftakt in die Runde. Ich habe das Loch insgesamt mit fünf, vier, zwei und drei Schlägen absolviert. Ein klares Ja! Ich kann mich an einen Auftritt als Amateur erinnern. Als Profi fallen mir etliche VierPutts ein, aber als Profi war das der High Score. Ich hoffe, das bleibt so. Nein, aber dazu fällt mir eine lustige Geschichte ein: Mein Freund hat einige Rennpferde und wir veranstalten Wett­ bewerbe, um ihnen lustige Namen zu geben. Ein Pferd heißt „Five off the tee“, der Name war meine Idee. Ein starker Auftritt des Neuseeländers, der neben drei Sockets in diesem Jahr bereits drei Schläger zerbrochen hat.

Jemals auf der Tour mit Kater gespielt?

Der Callaway Epic Flash-Driver von Xander Schauffele erzielte bei diesem Test zu hohe Werte und

ERGEBNIS BIRDIE

musste ausgetauscht werden. „Wie die R&A mit dem Thema umgegangen ist, nervt mich. Sie haben mein Image ruiniert. Mitspieler haben mich – wenn auch im Spaß – als Betrüger be- zeichnet. Und das vor hunderten Fans auf der Driving Range.”

Wie sieht es mit einer 59 aus?

ERGEBNIS BIRDIE

Schon mal die Startzeit verpasst?

ERGEBNIS PAR

TRAUMRUNDE Sechs Schläge Rückstand musste Clark Dennis am Finaltag der WinstonGolf Senior Open aufholen, um seinen insge- samt fünften Sieg auf der Staysure Tour einzufahren. Mit fünf Birdies auf den letzten sechs Löchern und einer fantastischen 63 überholte der US-Amerikaner im Endspurt noch José María Olazábal, der als Führender in den Finaltag ging, um einen Schlag. 52.000 Euro erhält Dennis für seinen Sieg beim einzigen europäischen Seniorenturnier in Deutschland. Einen soliden Auftritt vor heimischer Kulisse legte auch Bernhard Langer hin, der mit Runden von zweimal 68 und abschließenden 69 Schlägen vier Schläge hinter dem Sieger den vierten Rang teilte. Respektvolle Worte fand Sieger Dennis nach der Finalrunde für seine VOR DER ZIELGERADEN ABGEFANGEN

Wie viele Asse stehen in der Bilanz?

ERGEBNIS BIRDIE

Wie sieht die Albatross­ Bilanz aus?

ERGEBNIS BIRDIE

Konkurrenten: „Olazábal und Langer gehören zu den Besten aller Zeiten. Sie sind beide zweimalige Masters- Champions. Sie sind unglaubliche Spieler. Mit ihnen konkurrieren zu können ist großartig, aber sie zu schlagen ist noch besser, weil man weiß, dass man sein bestes Golf spielen muss, um diese Jungs zu schlagen". Der zweite deutsche am Start, Sven Strüver, beendete das Turnier in Mecklenburg-Vorpom- mern auf dem geteilten 48. Platz.

Und Fünf­ Putts?

ERGEBNIS PAR

Jemals doppelt nach­ geladen am Abschlag?

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5

TOTAL -5

14

GOLF TIME | 5-2019

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