GOLF TIME 6/2025
QUICK TIPP
DIE MEISTEN AMATEURE STREBEN EINEN HOHEN BALLFLUG AN, WAS GRUNDSÄTZLICH NICHT VERKEHRT IST. WELCHE VORTEILE ABER FLACHE SCHLÄGE MIT DEN EISEN MIT SICH BRINGEN, ERLÄUTERT MATT FITZPATRICK ... FLACH & LANG Ich habe von Natur aus einen flacheren Ballflug als viele meiner Tourkollegen – doch ich sehe das als einen Vorteil an. Vor allem bei Wind kann ich den Ball besser kontrollieren, was so ziemlich bei allen Turnieren in Großbri tannien der Fall ist. Zudem erziele ich dadurch einen dynamischen Ballflug mit viel Länge. BALLPOSITION: Bei den mittleren und kürze ren Eisen liegt der Ball im Setup mittig, bei den längeren Eisen 1 bis 2 cm weiter links (Rechts händer). Wenn ich den Ball höher schlagen möchte – oder einen Cut, verlagere ich die Ball position im Stand weiter nach links; bei flacheren Schlägen – oder einem Draw – weiter nach rechts. SCHAFTWINKEL: Ein weiterer Grund für meine flachen Schläge ist, dass ich meine Hände im Setup leicht vor dem Ball habe, den Schaftwinkel also verringere. Man nennt das „deloften“ und auch hier steuere ich den Abflugwinkel des Balles, indem ich die Hände weiter vor- oder zurücknehme. PUTTEN: Ausschlaggebend für einen dynamischen Ballflug ist die Qualität des Ballkontakts im Treffmoment. Viele Ama teure haben hier Probleme, weil sie von außen an den Ball kommen, also zum Slice tendieren. Um das zu verhindern, muss man den Schwung kompakt halten, was ich erreiche, indem ich meinen linken Oberarm im Abschwung eng am Körper halte und so von innen an den Ball komme. GT
MATT FITZPATRICK U.S. Open Champion 2022 10 Toursiege (1 Major)
10 GOLF TIME | 6-2025
www.golftime.de
Made with FlippingBook - Online magazine maker