GOLF TIME 6/2025
MASTER CLASS STEFAN QUIRMBACH
3. DER SCHLAG AUS DEM FAIRWAYBUNKER
TREFFMOMENT (BILD 5 & 6): Bleibt der Körper ruhig und aufrecht, trifft der Schläger mit der Sohle kurz vor dem Ball leicht auf den Sand. Der Ball wird dabei „clean“ getroffen und der Schläger prallt sanft vom Sand ab. Das Gewicht befindet sich während der gesamten Bewegung in der Mitte. FINISH (BILD 7 & 8): Im Gegensatz zum Grünbunkerschlag schwinge ich jetzt voll durch in ein hohes und weites Finish. Wichtig ist dabei, darauf zu achten, mit dem Körper nicht zu weit nach vorne zu schwanken, um die Stabilität zu wahren. GT
SET-UP (BILD 1 & 2): Im Set-up stehe ich mit dem Gesäß tief und mit dem Oberkörper möglichst aufrecht. Diese Position möchte ich während der ge samten Schwungbewegung bewahren, um mit dem Schläger nicht IN den Sand zu kommen. Die Hände befinden sich über dem Ball, nie davor. AUSHOLEN (BILD 3 & 4): Je besser man ausbalanciert ausholt und mit dem Kör per ruhig bleibt, desto höher und auch weiter kann man schwingen. Der Körper dreht sich dabei um eine fes te Achse und verlagert sich am besten nicht nach rechts.
Bei einem Schlag aus einem Fairwaybunker verhält es sich anders als bei einem Grünbunkerschlag. Man möchte möglichst wenig, am bes ten gar keinen Sand zwischen Schläger und Ball bekommen, damit der Ball möglichst weit fliegt. Der Aufbau und auch die Schlagidee unterscheidet sich daher von den zuvor demonstrierten Bunkerschlägen. In diesem Fall verwende ich ein Holz 3. Die Schlägerwahl ist jedoch grundsätz lich von der Balllage abhängig: Meist liegt der Ball oben auf dem Sand. Eine Rolle spielt auch die Distanz zur Bunker kante und deren Höhe.
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GOLF TIME | 6-2025
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