GOLF TIME Nov-Dez/2025
EDITORIAL
JAHR VOLLER HIGHLIGHTS Das Golfjahr 2025 brachte so manche Überraschung mit sich - im Positiven wie auch Negativen. So oder so – Golfgeschichte wurde auf jeden Fall geschrieben!
s fällt schwer, bei dem Feuerwerk an Sieges- und Rekordmeldungen, die das Jahr 2025 hervorbrachte, das eine Highlight herauszudistillie ren – es gab davon einfach viel zu viele. Da war der längst überfällige, fast schon nicht mehr für möglich gehaltene, Masters-Sieg von Rory McIlroy in Augusta, der dem Nordiren den Karriere Grand Slam einbrachte. Da war Scottie Scheffler, der im Mai mit der PGA Championship in Quail Hollow und ein paar Wochen später mit der 153. The Open in Royal Portrush seine Majortitel drei und vier einheimste. Da war aus österreichischer Sicht Sepp Straka mit seinen beiden Siegen auf der PGA Tour: Zunächst beim The American Express im Januar, gefolgt von der Truist Championship im Mai. Da waren aus dem deutschen Lager Nicolai von Dellings hausen („Go, ask Nicolai ...“ ab Seite 10) und Laura Fünfstück mit ihren Premieren siegen auf der DP World bzw. Ladies European Tour. Im Falle von von Dellingshau sen just bei der Erstaustragung der Austrian Alpine Open in Gut Altentann. Dann gab es den Wechsel auf dem Olymp der Damen, als Nelly Korda Anfang E
„Nicht zu vergessen, Deutschlands „Dauerbrenner“, wenn es um unfassbare Leistungen im gehobenen Alter geht, Bernhard Langer.“
August ihre gefühlt endlose Position als Num mer 1 der Welt an die Thailänderin Jeeno Thiti kul abgeben musste. Nicht zu vergessen, Deutschlands „Dauer brenner“, wenn es um unfassbare Leistungen im gehobenen Alter geht, Bernhard Langer (Cover „Die Kunst der Konstanz“ ab Seite 30): Zunächst der emotionale Abschied vom Masters im April, gefolgt von seinem Premierensieg in Rekord manier bei der WINSTONgolf Senior Open und zuletzt der Triumph beim Skechers World Champions Cup im Team Europe mit u. a. Alex Cejka (News S. 19). Und dann, ja dann war da noch der Ryder Cup,
Turnierrekord bei der WINSTONgolf Senior Open: Bernhard Langer
mein persönlicher „Hochmoment“ in diesem Jahr, was den Golfsport angeht. Die Atmosphäre auf dem Bethpage Black Course war laut, aufgeladen – und auch giftig. Dass es Team Europe unter Kapitän Luke Donald dennoch schaffte, das schier Un mögliche zu stemmen, ist nicht hoch genug anzusiedeln – auch wenn es am Ende nicht ganz so spannend hätte ausgehen müssen, wenn Sie mich fragen ...
In diesem Sinne,
Ihr
OSKAR BRUNNTHALER Chefredakteur
GOLF TIME | Nov/Dez-2025
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